Es ist ein Buch, das es nicht geben dürfte: Dissidenten berichten aus an sich freien, demokratischen Gesellschaften, wie sie dem herrschenden Zeitgeist widersprachen und dafür öffentlich angegriffen, beruflich ausgeschlossen oder geächtet wurden und einige sogar im Gefängnis landeten. Der dazu beleuchtete Hintergrund offenbart, dass hierbei eine politisch wie ökonomisch vereinnahmte Wissenschaft (als Institution) eine ausschlaggebende Rolle spielt. Es entwickelt sich zusehends ein Autoritarismus unter der falschen Fahne von Wissenschaft, Vernunft und Moral. Die persönlichen Geschichten zeugen nicht zuletzt davon, dass mutiges Widersprechen gesellschaftlich wie persönlich positive Veränderungen und Entwicklungen mit sich bringt. Freiheit erfordert immer wieder Mut und die Bereitschaft zum freien Nachdenken und Gespräch über scheinbar „alternativlose“ Wege und Veränderungen. Lesen und teilen Sie die Erfahrungen, u.a. von : Christian Dettmar, Daniele Ganser, Ulrike Guérot, Michael Meyen, Christian Schubert, Andreas Sönnichsen und vielen anderen.
Ein Auszug des Buchs mit meiner Analyse des Hintergrunds und persönlicher Erfahrungen finden Sie beim Overton-Magazin in zwei Teilen, hier (Teil 1) und hier (Teil 2).
Mut zum Widerspruch: Dissidenten der Alternativlosigkeit berichten. Hrsgg. von Wolfgang Stölzle und Günter Roth, discorso-Verlag, Basel (CH), 400 Seiten, geb. € 29,80; ISBN 978-3-9997-0000-7.
Anmerkung: Das Buch des kleinen Verlags ist in den Katalogen der Großhändler oft noch nicht gelistet, weshalb eine direkte Bestellung beim Verlag empfehlenswert ist:
Zur Bestellung: https://discorso.ch/products/mut-zum-widerspruch-dissidenten-der-alternativlosigkeit-berichten?variant=52057326879058.
